Einbeziehung der Bausubstanz

Man sollte auch nicht vergessen, dass bei dem Bau des Wintergartens auch die Beschaffenheit der Innenräume eine große Rolle spielt. So findet man zum Beispiel eine schnellere Lösung, wenn die Räume der oberen Wohnung für sich abgeschlossen sind. Sollte das nicht der Fall sein, muss ein kleiner Durchgang oder Flur geschaffen werden.

Um den Wintergarten noch mit einem weiteren Eingang, zum Beispiel über den Garten erreichbar zu machen, bedarf es wiederum den Bau einer Treppe. Diese sollte ungefähr zwölf bis 15 Stufen haben. Dabei sind die eigenen Vorstellungen und die örtlichen Gegebenheiten zu beachten. Ob also eine Wendeltreppe, oder aber eine an der Wand langführende Treppe diese Aufgabe übernimmt, hängt von obengenanntem ab. Somit würde der Wintergarten die Aufgabe einer Durchgangsstation übernehmen.

Um einen Wintergarten auf einen Balkon oder einer Terasse anzubauen, ist es genau so wichtig die Gegebenheiten für diesen Aufbau zu beachten. Sollte der Balkon jedoch sehr klein sein, wird angeraten diesen so zu belassen, wie er ist, denn um ihn zu erweitern bedarf es schon einiger größerer Anschaffungen und Aufwendungen. Besitzt man allerdings einen größeren Balkon, ist der Aufwand oft geringer und man findet schneller eine Lösung, um den Gedanken an einen Wintergarten in die Tat umsetzen zu können. Ein Wintergarten auf schönen Terassendielen macht sehr viel her und sieht zudem äußerst gut aus. Bei mehrgeschossigen Häusern, wäre es aber von Vorteil, wenn über dem Balkon, bei dem der Wintergarten ausgebaut werden soll, kein weiterer Balkon ist. So bekommt man eher die Vorstellung, als würde man sich in einem rundum Glasbau befinden. Vorteil bei dieser Art des Wintergartenbaus kann sein, dass die schon vorhandene Brüstung des Balkons mit in den Bau und die Konstruktion einbezogen werden könnte. Das wirkt sich im Großen und Ganzen auch auf den finanziellen Aspekt des Bauvorhabens aus.

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