Bauformen des Wintergartens
Wenden wir uns jetzt den verschiedenen Bauformen eines Wintergartens zu. Er soll ja nicht nur nützlich sein, sondern auch ein gewisses Flair vermitteln. Es obliegt jedem Bauherren selbst, welche Bauform er für den Wintergarten verwendet. Sei es die schlichte Form einer Schachtel, die einen schrägen Deckel hat, oder aber etwas moderner und verspielter. Die schlichte Form eignet sich besonders für Bauherren, die nur eine begrenzte Menge an Geld für den Bau des Wintergartens zur Verfügung haben. Viele Anbieter liefern jedoch die Möglichkeit, seinen Wintergarten individuell zu gestalten. Angefangen von der Schachtelform bis hin zu einem Zelt- oder Satteldach, bzw. der ein- oder zweistöckigen Bauweise, sind keine Grenzen gesetzt, aber auch hier sollte der Nutzen nicht vergessen werden.
Der Wintergarten muss wie jedes Haus, auch ein Fundament haben, sonst ist die Stabilität nicht gegeben. Man sollte Block- oder Streifenfundamente, die zwischen achtzig und hundert Zentimeter haben verwenden. Da der Wintergarten verschiedenen Belastungen ausgesetzt sein wird, wie Eigenlast, Schnee- und Windlast, ergibt sich hieraus die Breite des Fundaments. Die besten Materialien für den Boden sind Keramik - oder Natursteinfliesen, die rutschfest sein müssen. Aber auch Ziegelbetonplatten eigenen sich hervorragend zum Bau des Wintergartenbodens. Einige Bauherren tragen sich mit dem Gedanken, Holz als Boden zu verwenden. Jedoch sei hier erwähnt, das Holz die Wärme nicht aufnehmen und speichern kann und es schnell erbleicht.
Die Fliese eignet sich besonders zum Bau des Fußbodens des Wintergartens. Verschiedene Arten von Fliesen ermöglichen es, sich den Wintergarten wohnlich und auch praktisch zu gestalten. Ebenso ist die Fliese bei Fußbodenheizungen empfehlenswert.
Aber nicht nur Fliesen eignen sich zum Bau des Fußbodens, sondern auch Naturstein, Laminat, Parkett, Linoleum, Teppich, Kork und PVC sind einsetzbare Bauelemente. Hierbei gilt der Naturstein als besonders strapazierfähig und bietet außerdem vielfältige Varianten. Allerdings ist hier der polierte Naturstein nur begrenzt als Fußboden für den Wintergarten zu empfehlen, da er sehr rutschig ist.
Eine Besonderheit ist auch das Laminat. Auch wenn es wohnlich wirkt, ist es jedoch mit einer Unannehmlichkeit verbunden, dem geräuschvollen Trittschall. Meistens kommen aber auch Teppiche, die man unter den Sitzgruppen findet, zusätzlich auf dem schon vorhandenen Fußboden zum Einsatz. Das verleiht dem Raum noch eine weitere gute Note des Wohnens, wobei die Druckstellensicherheit immer noch ein Mangel darstellt.
Es ist sinnvoll, eine Dämmung an der Außenwand des Wintergartens anzubringen, so kann die Kälte durch die Erdmassen nicht in den Wintergarten gelangen.